Sehr schnelle Lieferung                         Versandkostenfrei ab 30€                         Bequemes Zahlen auf Rechnung

Bonjour Tristesse

Jeder von uns kennt das:

Closeup portrait half-and-half isolated on white background
© Inna Vlasova – Fotolia.com

Man steht morgens ganz normal auf, schaut in den Spiegel und statt Frohsinn blickt einem ein düsteres Gesicht entgegen mit hängenden Mundwinkeln, kleinen glanzlosen Augen und einer Haut wie nach einer durchzechten Nacht.

Dabei ist nichts Ungewöhnliches passiert, kein Trauerfall, keine Schmerzen, keine zusätzlichen Sorgen, kein sonstiges Leiden. Aber doch irgendwie eine innere Unruhe, Unzufriedenheit gepaart mit schlechter Laune – kurzum man ist verdammt mies drauf.

Wissenschaftler sprechen von negativen Tiefschlaferlebnissen, die uns unbewusst den Tag vermiesen. Gut und schön, dies mag die Ursache sein, aber wie geht es nun weiter?

Besonders fehl am Platz sind jetzt die ach so gut gemeinten „Psychoratschläge“ der lieben Mitmenschen:

„Denk positiv! Carpe Diem! Lass die Sonne in Dein Herz! Tief durchatmen, dann wird es schon wieder!“

Ganz ehrlich, jetzt könnte man erst recht explodieren – ich auf jeden Fall würde in die Luft gehen!

Wenn wir Frauen mal schlecht drauf sind, dann wollen wir keine pauschalen Ratschläge. Wir wollen auch keine unehrlichen Komplimente. Wir wollen nicht permanent gefragt werden, ob irgendwas Schlimmes passiert ist.

Wir wollen unsere Tristesse einfach aussitzen, bis unser Verstand unsere Traurigkeit wegfegt und uns wieder zum Lächeln bringt.

In der Medizin bezeichnet man diesen Gemütszustand als „Blues“. Ein Blues kann unsere Gedanken reinigen, uns aus der Eintönigkeit heraustragen und uns die folgenden positiven Stimmungen intensiver wahrnehmen lassen.

Der Wechsel der Jahreszeiten unterstützt oftmals unbewusst unsere Melancholie. Viele Ladies bekommen dann den zusätzlichen Shopping-Koller. Man kauft sich Klamotten, die man niemals wieder anzieht – weil sie in Wahrheit scheußlich sind. Der Besuch beim Friseur wird zur strafbaren Körperverletzung. Mann, Kind und Hund flüchten aus der gemeinsamen Wohnstätte. Es herrscht allgemeine „Kriegsstimmung“.

Jetzt heißt es ganz langsam wieder zur Vernunft kommen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Spaziergang an der frischen Luft, ohne männlichen Begleiter, ohne Kinder – wer hat, mit Hund. Egal wie das Wetter ist, ob es regnet oder schneit oder stürmt! Egal wie Sie danach aussehen! Lassen Sie einfach allen Ballast hinter sich und beobachten Sie die Natur. Nehmen Sie die ungekünstelte Natur in sich auf und lassen Sie die Eindrücke auf sich wirken. Wenn Sie jetzt in den Spiegel schauen, ist die Tristesse verschwunden.

Sie sind jetzt nicht unbedingt hübscher oder attraktiver – im Gegenteil, eher abgekämpft, verschwitzt, durchnässt oder verfroren – aber Ihre Gedanken sind wieder frei und machen peu à peu Platz für ein erstes kleines Lächeln.

Ladies, let`s enjoy the Blues.

Ihre Chris Farrell

unterschrift

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.